Reiseführer Hongkong

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Der ultimative Hongkong-Guide.

Am Flughafen kauft man sich an dem Schalter in der Mitte im Ausgangsbereich sofort eine "Octopus-Card" - das ist eine Karte, mit der man U-Bahn (MTR), Busse, Schiffe und verschiedene Eintritte bezahlen kann. Auch im Seven11 kann man damit zahlen. Am besten füllt man sie gleich mit 20-30 EUR (200-300 HK$) auf, Nachladeautomaten gibt es an jeder MRT-Station. Zudem sind die Fahrtkosten geringfügig billiger als bei Kauf einer Einzelkarte. Hat vor allem in der MRT den Vorteil, daß man direkt zum Drehkreuz gehen kann, hält die Karte auf den Leser und geht durch, genauso am Ausgang.

Für seine Touren sollte man so weit wie möglich die MTR benutzen, da die Kosten sehr gering sind, die Züge im Minutentakt fahren, und man fast überall hin kommt. An jedem Ausgang befindet sich eine Umgebungskarte, die einem genau anzeigt, an welchem Ausgang (die sind mit Buchstaben numeriert) sich was befindet. Sehr schön ist auch, daß man mit der Octopus-Karte immer am Ausgang zahlt, man muß sich also keine Gedanken über die Fahrtstrecke und das richtige Ticket machen.

Ausflugstipps (wie man hinkommt steht in jedem Reiseführer, aber warum man hin soll, das steht nur hier):

Von Hongkong-Island fährt man am Tag mit der Star Ferry von Central nach Kowloon, läuft danach am besten in die Canton-Road und geht ins Hardrock-Cafe für das Souvenir. Außerdem ist direkt links an der Fähre die größte Shopping-Mall Hongkongs, Harbour City. Am Ende der Canton-Road befindet sich der Kowloon-Park, je früher man ist, desto mehr Leute findet man dort bei traditionellen Sport- und Dehnungsübungen.

Die gleiche Tour wiederholt man noch einmal bei Nacht, man fährt von Hongkong-Island mit der Star Ferry von Central nach Kowloon, um die atemberaubende Sicht auf die Hochhäuser zu geniessen. Gleich nach Ankunft in Kowloon läuft man nach rechts am Ufer entlang, wo man den Blick auf Hongkong-Island bei Nacht geniesen kann. Wer ein kleines Stativ hat - das ist der Tag um es mitzunehmen, um hier einige Nachtfotos dieser Art zu machen.

Hongkong-Tourism veranstaltet immer wieder große Licht- und Lasershows auf den Hochhäusern, vor allem vor Weihnachten, aber auch zu sonstigen Zeitpunkten. Termine kann man unter ... prüfen, falls eine solche Veranstaltung läuft, das ist ein Must-See!

Am besten an einem Sonntag unternimmt man diesen Trip: man fährt nach Central, läuft dort Richtung Peak-Tram. Von der MTR-Station aus kommt man an den großen Bankgebäuden vorbei, und läuft dazwischen über einen großen freien Platz - an den Sonntagen sitzen dort einige 10.000 philippinische Angestellte und Hausmädchen, und machen Picknick. Das muß man gesehen haben, es ist von dem Stimmengewirr unglaublich laut und die Mischung zwischen der Hochhauskulisse und den zahllosen schwarzhaarigen Köpfen ist beeindruckend.

Danach geht man weiter über den Platz (geht leicht bergauf) zur Peak-Tram, und fährt dort mit der Tram zum Hongkong-Peak (die Octopus-Karte hilft auch hier). Dort hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Auch bei Nacht ist das eine Empfehlung, auch hier muß man eigentlich zweimal hin, 1x bei Tag, 1x bei Nacht. Am Peak gibt es auch ein Madame Tussaud's, sowie eine kleine Shopping-Mall und einige Restaurants, unter anderem einen Häagen-Dasz, McDonalds, einige japanische Restaurants, usw. Da es in Hongkong früh dunkel wird (ca. 18:00), kann man am späten Nachmittag dort hin, solange es noch hell ist, und sich bis Einbruch der Dunkelheit dann die Zeit dort oben vertreiben. Bei Dunkelheit fährt man dann wieder mit der Peak-Tram runter.

Im Bankenviertel kann man in eine der Straßenbahnen (Tram) einsteigen, es ist egal welches Endziel, nur sollte man Richtung Westen fahren. Endziel z.B. Causeway Bay. Mit Octopus kostet die Fahrt nur wenige Cent. Am besten versucht man oben vorne zu sitzen und lässt sich durch Wan Chai bis nach Causeway Bay (z.B. Times Square) kutschieren. Dort kann man dann einfach aussteigen und zurückfahren, oder wohin auch immer gehen.

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Fragen, Fehlermeldungen, Tipps und Hinweise per Mail an Marcus Bäckmann, danke. Aktualisierung am 19.02.2017

© Marcus Bäckmann, www.baeckmann.de/hongkong.php, Version vom 19.02.2017

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