Reiseführer Yangoon/Myanmar

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Das Visum

Für Myanmar benötigt man ein Visum, das man sich vor Abflug besorgen muß. Der eine Weg geht über die Botschaft in Deutschland, aber man kann dies auch vor Ort in Thailand erledigen. Entweder gibt man seinen Reisepaß in einem der zahlreichen Reisebüros ab (zum Beispiel in der Kao San Road) und lässt alles erledigen, oder man macht sich selbst auf den Weg.

Die Botschaft Myanmars in Bangkok ist in der South Sathorn Road, man nimmt den Skytrain und fährt zur Station Surasak (S5, Exit 3), danach ca. 400 Meter Richtung Botschaft laufen. Der Eingang für das Visum-Büro ist nicht vorne am Haupteingang, sondern links am Gebäude, in der kleinen Seitenstraße. Eine schöne graue Metalltür.

Die Öffnungszeiten:

Und diese Zeiten sind auch ernst zu nehmen, man muß eine Nummer ziehen und in der Schlange warten - bekommt man seine Nummer kurz vor 12:00, so muß man nach der Mittagspause wieder kommen.

Die Preise:

Die Abholzeiten sind entweder 10:30 oder 15:00. Weiterhin muß man 2 Fotos mitbringen. Auf dem Visum-Formular gibt's eine Frage, bei der die meisten Leute rätseln, was hier gefragt wird: "Complexion" - das heißt Hautfarbe. Die meisten werden wohl "European-White" eintragen, oder "Caucasian". Urlaubsbräune zählt nicht. ;)

Eine Kopie des Antragsformulars für das Myanmar-Visum.

Unter dem Strich muß man sagen, daß sich der Aufwand nicht lohnt, das Visum selbst zu beantragen, man sitzt etwa 3 Stunden in einem Warteraum, der einen deutschen Wartesaal im Bahnhof als Luxusappartment erscheinen lässt. Zudem kommen immer wieder in der normalen Schlange Angestellte von Reisebüros, die 20 oder 30 Pässe auf einmal abgeben - dadurch kann es passieren, daß die Wartezeit 30 Minuten beträgt, obwohl man in der Schlange nur eine Position dahinter ist. Die Erledigung über ein thailändisches Reisebüro bietet sich wirklich an.

Aus Zeitgründen habe ich bisher noch nichts zur Tour durch Yangon geschrieben, aber da zur Zeit (November 2007) Myanmar wegen der Maßnahmen seitens der Militärregierung immer noch ein lebensgefährliches Pflaster ist, macht das nichts. Im Moment kann man nur von Reisen abraten, Ausgangssperre, Durchsuchungen, das ist nicht gut. Allerdings wird man in 2008 sicherlich wieder in dieses wunderschöne Land reisen können - bis dahin vervollständige ich auch den Bericht.

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Fragen, Fehlermeldungen, Tipps und Hinweise per Mail an Marcus Bäckmann, danke. Aktualisierung am 19.02.2017

© Marcus Bäckmann, www.baeckmann.de/myanmar.php, Version vom 19.02.2017

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